Big in Japan Redpipes im Land der aufgehenden Sonne

Der Dudelsack ist eigentlich ein exotisches Instrument in Japan. Aber es gibt eine kleine Stadt in der Präfektur Hokkaido wo man nicht nur hervorragenden heimischenWhiskey bekommt, der nach nach altem schottischem Rezept destilliert wird, sondern man kann auch regelmäßig Dudelsack-Musik hören. Das liegt daran, das die Stadt Yoichicyo Partnerstadt des schottischen Städtchens Bishopbriggs in der Region East Dunbartonshire ist.

Masashi with Fareeha

Die meisten Leute in Japan kennen Dudelsackklänge vor allem aus Videospielen oder Animationen, die das europäische Mittelalter zum Thema haben.

Für Masashi Takazawa war es deshalb ein Glück, das ein Kollege von ihm, Yoshiaki Gosha, einen richtigen Dudelsack spielte und mit seiner Band CELTECHADENZA zu den wenigen Top-Bagpipern in Japan zählt. Masashi war dem Klang der Bagpipe sofort erlegen. Musik hatte ihn schon seit jungen Jahren begleitet, seit er mit fünf Klavierunterricht bekam. Später lernte er auch Gitarre und Schlagzeug zu spielen.

Schließlich entschied er sich, es auch mit dem Dudelsack zu probieren und Yoshiaki empfahl ihm, es mit einer elektronischen bagpipe zu versuchen, wohl wissend, dass von zehn Leuten, die mit Dudelsackunterricht beginnen, nach einem Jahr neun wieder aufgeben, weil es ein so schwieriges Instrument ist. Wie die meisten Dudelsackspieler in Japan begann Masashi, sich das Spielen selbst beizubringen. Es gibt nur wenige Plätze in Japan, wo man Dudelsackunterricht bekommen kann.

Er googelte nach dem richtigen Instrument für ihn und entschied sich für die redpipe Caledonia, weil er ein großer Fan der Great Highland Bagpipe ist. Außerdem wusste er, dass einige seiner Bagpipe-Idole wie Stuart Cassells (Gründer der Red Hot Chili Pipers), Münggu Drachentöter oder Gwendolen Rowe von Celtica auch redpipe spielen.

Mittlerweile ist Masashi gut gebucht mit seinem ‘Projekt Mian’, das aus ihm und einer jungen Geigerin besteht. Mian ist das gaelische Wort für Hoffnung und Masashis sagt scherzhaft: „ Wenn Du ein Instrument spielst, hast Du auch als Mann in den Vierzigern noch die Chance und die Hoffnung, nette jüngere Frauen kennenzulernen.“

Andere Projekte sind beispielsweise die Kooperation mit der orientalischen Tanzgruppe Fareesha sowie ein Irish Dance Projekt.

Seit er seine redpipe hat, kommen viele Angebote, auf Veranstaltungen zu spielen. „In meinem Land gibt es eine potentielle Nachfrage nach Dudelsäcken, nur geben zu viele Leute frühzeitig auf. Deshalb sind die wenigen, die durchhalten, sehr gefragt.“

Was er am meisten schätzt an der redpipe, ist die Tatsache, dass er in jeder Location spielen kann, weil er die Lautstärke anpassen kann und keinerlei Stimmprobleme hat. Masashi probiert auch ganz gerne mal den Einsatz von Effektgeräten in Kombination mit der redpipe, so wie man das von Gitarristen kennt. Aber am wichtigsten ist für in, dass er mit der 440 Hz-Stimmung kompatibel ist mit anderen Musikinstrumenten oder auch CD’s und dass er die Tonart frei wählen kann.

Vielleicht werden wir also in Zukunft mehr von japanischen Dudelsackspielern hören – wenn Pioniere wie Masashi weiter den Weg ebnen.

 

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redpipes in Down Under

Peter Ferguson ist ein junger australischer Bagpiper, der seit 2011 das des Dudelsackpielen lernt.

peter ferguson_camelot

Peter Ferguson mit seiner redpipe Camelot

Peter ist im letzten Semester seines Studiums der Geographie und Moderne Geschichte für das Lehramt, das in den letzten vier Jahren den Löwenanteil seiner Zeit beanspruchte. 2011 gründete er auch seine eigene Death Metal Band, in der er singt und mit der er im kommenden Frühjahr die erste EP veröffentlichen wird.

 

Ursprünglich sparte Ferguson für eine spanische Gaita, aber durch ein Gespräch mit Päde Kistler, dem ehemaligen Bagpiper von Eluveitie ließ er sich dazu inspirieren, sich mit der redpipe als Option zu beschäftigen. Nachdem er genügend Informationen gesammelt hatte, entschloss er sich schließlich zum Kauf einer redpipe Camelot, einer Marktsack-Variante der redpipe.

Ich beschloss mir ein Set zuzulegen – sozusagen als als eine Langzeitinvestition. Mich überzeugten die Vorzüge, die die redpipe gegenüber meinen akustischen Instrumenten hat. Ich wollte ein vielseitiges Instrument, das mich in die Lage versetzen würde, eine Gastrolle in allen möglichen musikalischen Projekten zu übernehmen, ohne an die üblichen Beschränkungen des Dudelsacks gebunden zu sein“, erzählt Peter uns. Außer seinen Soloprojekten bietet er seine Dienste als redpiper verschiedenen anderen Bands an von der traditionellen keltischen Musik über Symphonicrock bis hin zu Folk-Punk.

Die redpipe gewährt mir einen Vorteil in vielfacher Hinsicht, und die Tatsache, dass es sie in Australien noch nicht so häufig gibt, macht mich als Musiker besonders interessant“, sagt Peter. Inzwischen bekommt er regelmäßig Anfragen von anderen Bands, mit seiner redpipe einzusteigen, weil viele seiner Musikerkollegen die besonderen Möglichkeiten, die die redpipe eröffnet, zu schätzen gelernt haben – wie zum Beispiel: die freie Wahl der Tonart, das Erweitern des Tonspektrums auf anderthalb statt einer Oktave. Ohne die Beschränkungen, die eine akustische Sackpfeife nun einmal hat, wird der elektronische Dudelsack sogar für solche Bands interessant, die nie zuvor mit einem gespielt haben.

Peter selbst möchte auch nicht mehr verzichten auf die Freiheiten, die ihm sein neues Instrument bietet. Es ist nicht nur die Tatsache, dass er sofort loslegen kann, ohne den Chanter oder die Drones aufwärmen zu müssen oder der Luxus, zu jeder Tag- und Nachtzeit über Kopfhörer zuhause spielen zu können, ohne Stress mit den Nachbarn befürchten zu müssen. Besonders wichtig war es für Peter Ferguson, dass sich die redpipe beim Spielen genauso anfühlt wie ein akustischer Dudelsack – nur mit dem Unterschied, dass er nun die benötigte Luftmenge zum Aufblasen des Sacks reduzieren kann, was ihm zu mehr Präsenz und Bewegungsfreiheit auf der Bühne verhilft. Außerdem kann er seine individuellen Settings bezüglich des Fingering-Systems, des Tonumfangs und der Tonart nach eigenen Wünschen einstellen und im Presetspeicher der redpipe abspeichern.

Speziell in Australien mit seinen extremen klimatischen Bedingungen erweist es sich zudem als äußerst wertvoll, dass die redpipe sich durch klimatische Rahmenbedingungen nicht beeindrucken lässt und immer eine stabile Stimmung behält.

Ich kann, wenn ich mich mit meinen Freunden treffe, die redpipe einfach an einen Mixer oder einen Verstärker anschließen und schon geht’s los“, erzählt uns Ferguson begeistert.

Außerdem ist Peter noch Mitglied einer Facebook-Gruppe, die sich ‘Worldwide Metalhead Bagpipers’ nennt und die vom französischen Bagpiper Pereg Ar Bagol gegründet wurde und Metalheads in der ganzen Welt verbindet.
„Der Vorteil, dort Mitglied zu sein, liegt einfach darin, dass man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann, all jenen, die Metal-Rock lieben und sich dazu noch für den Dudelsack interessieren. Man tauscht Erfahrungen über alles Mögliche, was den Dudelsack betrifft aus – bis hin zu technischem Kauderwelsch“, erzählt uns Peter, „ das ist ein bunt gemischter Haufen aller Altersklassen beider Geschlechter aus verschiedenen Kontinenten, der da zusammenkommt.“ Er lädt jeden Interessierten ein, mal reinzuschauen unter:
https://www.facebook.com/groups/WorldWideMetalHeadPipers/

Nach seinen persönlichen Vorbildern befragt, nennt Ferguson Sevan Kirder und Chrigel Glanzmann und Päde Kistler von Eluveitei, soweit es den Dudelsack betrifft. Seine gesanglichen Idole sind Johan Hegg (Amon Amarth – Sweden), Lee Tassaker (Lycanthia – Australia), and Lew Smith (Temtris – Australia).

Man darf gespannt sein auf seine eigene Band, die sich im Frühjahr 2015 präsentieren will. Und darauf, welche Rolle wohl die redpipe dabei spielen wird.

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Redpipes down under

Peter Ferguson is a young Australian piper who started to teach himself the bagpipe in 2011. Peter is in the final semesters of his studies in high school teaching (Geography & Modern History) which took up most of his time for the past 4 years. In 2011 he also started a Death Metal band with a friend in which he is the singer. A first EP is planned to come out next year.

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Peter Ferguson with his redpipe Camelot

Originally saving his money to buy a Spanish Gaita Peter was inspired through a talk with Päde Kistler (former bagpiper of Eluveitie) to check out the redpipes. After gathering informations about the features of the redpipe he decided to get himself a redpipe Camelot.

 

I decided that as a long-term investment I should get a set. I like the advantages of redpipes over my acoustic instruments. I wanted a versatile instrument which I could adapt to my guest role in different types of music and not be limited by conventional acoustic restrictions“, Peter told us. Besides his solo projects he likes to offer his redpipe services to all kind of different musical projects ranging from traditional Celtic style, to Symphonic Metal Rock or Folk Punk bands.

The redpipes give an edge in many ways, and the rarity of them in Australia also gives me an edge over many others“, Peter says. Meanwhile Peter gets many requests from other projects or bands to join in with his redpipe as many of his musical fellas have learned to appreciate the special possibilities that a redpipe offers such as the ability to change keys and to extend the tone range from one octave to one and a half octave. Freed of the boundaries that acoustic pipes have the electronic redpipe becomes an option even for bands that did not use bagpipes so far.

For Peter himself his redpipe offers a bunch of advantages over his acoustic pipes that he wouldn’t like to miss anymore. It’s not only the fact that he can start to play immediately with a redpipe without warming up and tuning the chanter and the drones or the luxury to practice with earphones whenever he feels like without caring about neighbours that could feel disturbed. It is also crucial for him that playing a redpipe feels like playing an acoustic bagpipe just with the difference that you can reduce the amount of air needed to inflate the bag which allows for more stage presence and moving while performing. Peter also appreciates the possibility to customize the settings of his Camelot setting the chanter to whatever finger system he needs and raising the octave range or changing the key to match the usage with other instruments. Finally he can save all these settings with the integrated preset memory system and activate with just one touch next time he wants the same setting.

And especially in Australia with its extreme weather conditions it turns out as quite valuable that the redpipe does not correspond to climatic issues like acoustic pipes do.

I can just pick it up and jam with my mates by plugging the redpipe into a mixer or amp and it’s also fun to use effect pedals to start shredding on the redpipes“, Peter says.

Peter Ferguson is also member of a Facebook group called ‘Worldwide Metalhead Bagpipers’ which was created by the french bagpiper Pereg Ar Bagol and which connects bagpiping metalheads around the world. „Benefits of being an active member in our worldwide metalhead bagpiper group include being able to talk about metal and any bagpiping topics ranging from tunes to technical mumbo jumbo. The group is comprised of both genders, a vast age range, and spans across many continents around the globe connecting people who are united in the love for metal and the love for the many bagpipe types of the world“, Peter told us and he invites everybody with the same interests to join in.

https://www.facebook.com/groups/WorldWideMetalHeadPipers/

Being asked for his musical idols and influences Peter refers to Sevan Kirder, Chrigel Glanzmann and Päde Kistler as far as bagpiping is concerned. As a singer he favours Johan Hegg (Amon Amarth – Sweden), Lee Tassaker (Lycanthia – Australia), and Lew Smith (Temtris – Australia).

So we look forward to hear Peter with his own band. Wonder what role the redpipe will play.

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Redpiper Andrei Oltean – young and passionate

Andrei Oltean was the youngest musician ever that decided to become a redpiper. When only fifteen years old his family rewarded him for his good school grades by fulfilling the long-lasting wish of Andrei to get a bagpipe. At this time he had already been playing the recorder for two years.


It turned out to be a good investment. Andrei is a young man very paasionate about music. His main project is a black metal band called Prohod where he’s playing the redpipe and is also the singer of the band. But there are also other projects in which Andrei involves as a live musician such as ‘God’ or ‘WarChant, which both are folk metal bands. Andrei loves to write his own music and if the new songs don’t fit with any of his projects he publishes them under his own name. It was his love for folk metal music that let the young boy to learning an instrument. Eight years old he started playing the recorder learning tunes from his favourite bands Arkona, Eluveitie; Koorpiklani or Finntroll just by ear but he was also interested in other genres like classical music.

This autodidactic way of exploring music let Andrei discover the infinite possibilities in the musical creation process and so he was always looking for the right instrument to express himself in as many facets as possible. So – having seen one of his idols, Päde Kistler from Eluveitie plaing a redpipe – he decided to get a redpipe Avalon as this electronic bagpipe offers a variety of features that broadens the field of use. Most important for Andrei was the fact that with his redpipe he has got four different bagpipe sounds in one instrument: Great Highland Bagpie, Scottish Smallpipe, Medieval bagpipe and Gaita. Another big advantage for a musician playing in such different projects is the ability to tune the redpipe. This made it possible for Andrei to play along with other bands without restrictions due to the tonality. Another quite practical reason was that Andrei did not want to bother about detuning problems that acoustic bagpipes often show under different climatic conditions.

And further – bagpipe players know well about this topic – redpipes allow the playing with earphones. „That’s a vital feature when you have neighbours“, Andrei says, „trust me!“

Andrei believes in a good future for folk metal music in Romania even if the scene is still quite weak at the moment. But Andrei sees great potential in the rich traditon of Romanian folklore music. At least he is already playing with the two leading acts on the scene: GOD and WarChant.

We look forward to hearing and seeing more of this talented young musician.

https://www.facebook.com/andrei.oltean.779?fref=ts

https://www.youtube.com/watch?v=aOIdLKBxxkM#t=144

 

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Die Schweizer Pioniere des Paganmetal – ein Interview mit Münggu Drachentöter

Wir bei redpipes verfolgen Deine musikalischen Aktivitäten ja schon länger und natürlich sind wir auch etwas stolz auf die Erfolge, die unsere redpipe mit Dir feiern darf.

Vielen Dank, ich bin stolz, dass ich so ein tolles Instrument mein Eigen nennen darf!!

Excelsis gibt es ja nun schon seit 1996 und hat schon sechs  Alben herausgebracht, wenn ich das richtig sehe. Die Band gehört damit wohl schon zu den Pionieren der Paganmetal Szene – zumindest in der Schweiz oder?

Ja, wir haben 6 Alben heraus gebracht und 2 akustische Alben. Nächstes Jahr feiern wir unser 20 jähriges Bandbestehen, mit einem Festival. Eigentlich gibt es uns schon seit 1995. In diesem Jahr brachten wir – damals machte man so was noch – ein Demotape heraus. Das mit den Pionieren der Schweizer Folk- Paganmetal Szene haben wir schon öfters gehört und sind ehrlich gesagt auch ein klein wenig stolz drauf! Als wir im ersten Album Dudelsack (eine Dudelsack-Gruppe) , Didgeridoo oder Blockflöten eingesetzt haben, konnten einige Metalheads dies schon nicht wirklich begreifen. Andere jedoch waren wirklich begeistert von diesem Mix. Und heute hat diese Szene schon sehr sehr viele Anhänger – nicht zuletzt natürlich dank den riesigen Erfolgen, die Eluveitie feiert.
Diese Umstände halfen uns extrem und so kam es, dass das Jahr 2013 zu einem der besten Jahre von Excelsis wurde und wir sogar in die Schweizer Hitparade einzogen.

Eigentlich sind wir immer der Meinung gewesen, dass wir, wenn wir in die Hitparade kommen würden, aufhören würden, Musik zu machen, weil dann etwas nicht mehr stimmen würde. Naja…wie sich Zeiten ändern!

Wie bist Du überhaupt zur Musik und dann zum Dudelsack gekommen?

Mein Cousin, dem ich den ganzen Schlamassel zu verdanken habe, schenkte mir 1983 eine Iron Maiden Scheibe (ich glaube es war Piece of Mind), und da war es um mich geschehen. Ich bin im übrigen noch heute großer Maiden – Fan! Um 1989 entdeckte ich Blind Guardian und diese Band bestimmte für längere Zeit meine Einflüsse in Sachen Musik. So waren die früheren Excelsis – Alben noch mehr Powermetal lastig. Für mich gab es keine andere Band, die es vermochte, Fantasy (ich bin auch seit 1985 ein J.R.R. Tolkien – Jünger) mit melodiösem Speed-Metal zu vermischen.
Mit einem Kumpel reiste ich via Zug durch Europa und zuletzt blieben wir im schönen, rauen Schottland hängen für einige Zeit. Schottland und seine Geschichten interessierten mich und natürlich auch die Bagpipes. Aber irgendwie, wollte es damals nie so richtig klappen mit dem Kauf eines Dudelsacks. Zum Glück aber arbeitete ich später in einer Firma mit einem Typen zusammen, der Dudelsack spielte und plötzlich hatte mich das Virus gepackt.

Was sind die wichtigsten musikalischen Einflüsse für Dich gewesen, als Du selbst begonnen hast, Musik zu machen?

Wie schon erwähnt waren es Iron Maiden, Blind Guardian und Co.!
Später kamen Skyclad mit ihrem 1991 erschienen Album the Wayward Sons of Mother Earth dazu – aus meiner Sicht die Gründer des Folk Metals, die mich sehr inspiriert haben und mich noch bis heute prägen. Martin Walkyier mischte damals Metal mit traditionellen folkloristischen Elementen. Weiterhin bin ich, seit dem Film Rain Man, ein Bewunderer von Hans Zimmer und seinen Filmmusik–Kompositionen.

Heute hast Du mit Deinem Helvetic Folkmetal und Excelsis internationale Erfolge, Ihr bespielt große Hallen und Festivals mit anderen namhaften Bands der Folkmetal-Szene wie Eluveitie, Koorpiklani, Finntroll, Sepultura, In Extremo. Wie hat sich die Folkmetal-Szene seit der Gründung von Excelsis verändert?

Es hat sich viel verändert. Das sieht man allein schon an unserem Chart–Einzug, was vor einigen Jahren für uns und nicht vorstellbar war. Die Folkmetal Szene erfährt meiner Meinung nach gerade eine Art Renaissance. Ich glaube die Leute sehnen sich nach Abwechslung von der heutigen, „intensiven“ Welt und versuchen, dem ganzen ein wenig zu entfliehen. Mittelaltermärkte oder – Ausstellungen sind immer besser besucht und das merkt man auch in der Folkmetal Szene. Was früher eine Nische gewesen ist, wird langsam aber sicher zu einem sehr wichtigen und relativ grossen Genre.

Alle Eure Alben bis auf das erste verarbeiten historische Schweizer Heldengeschichten. Wie kam es dazu?

Da einige von uns Tolkien, andere wiederum schottische und keltische Geschichten gelesen haben, entstanden die verschiedenen Themas auf unserem ersten Album.
Damit wir uns aber besser mit unseren Songs identifizieren konnten, beschlossen wir
beim zweiten Album über „Kurt of Koppigen“ (eine Sage von einem bekannte verstorbenen Schriftsteller aus unserer Gegend – Jeremias Gotthelf) zu schreiben.
Man konnte die in der Sage vorkommenden Gegenden und Schauplätze besuchen, um die Stimmungen ein bisschen aufzunehmen und sich inspirieren zu lassen. Je mehr wir diese Geschichten und Sagen lasen, desto mehr Faszination und Achtung hatten wir und so einigten wir uns, dass wir mit diesen Geschichten weitermachen werden. Als wir beim Iron Savior – Rock Hard Contest den ersten Platz mit dem Song „The Dragonslayer“ gewinnen konnten, nannte uns ein Magazin „die Emmentaler Drachentöter“ was noch immer unser Slogan ist.
Das kommende Album, dass übrigens 2015 erscheinen wird, ist thematisch auch unserer Umgebung, dem Emmental, gewidmet.

Excelsis ist ja nicht Dein einziges musikalisches Projekt. Unter dem Namen ‘SchtiereGring’ widmest Du Dich mehr der Mittelaltermusik, die Dich ja schon länger fasziniert. Auf der CD ‘Liedli us der Gägend’ nimmst Du den Zuhörer ja gewissermaßen mit auf eine Reise durch die Landschaft in der Du lebst. Wie wichtig ist Heimat für Dich?

Die Heimat ist für mich sehr wichtig. Ich habe das Gefühl, obwohl auch ich schon oft umher gereist bin, dass Leute um die ganze Welt „ fliegen“ um so viel wie möglich zu sehen und zu erleben, dabei aber nicht einmal wissen, was es in ihrer unmittelbarer Umgebung alles zu sehen und was es an interessantem Wissen und spannenden Geschichten gibt!
Mit SchtiereGring möchte ich genau dies weitergeben. Es freut mich immer wieder, wenn ich ein Mail oder eine Nachricht von jemanden bekomme, in der mir jemand mitteilt, dass er den Bachtelenbrunnen (einen kleinen Quell-See, versteckt in einem Waldgebiet in unserer Gegend) beim dritten Versuch gefunden habe, mir die ganze Story seines „Abenteuers“ mitteilen will oder aber, dass doch einfach der Weg das Ziel war.


Wie bist Du auf die redpipe aufmerksam geworden und was hat Dich an dem Instrument am meisten überzeugt?

Ich besitze eine GHP, eine Kitchen Pipe und eine Schweizer Sackpfeife.
Es sind alles sehr gute Instrumente, allerdings habe ich immer wieder Probleme mit der Stimmung und der passenden Tonlagen zusammen mit der Band. Auch waren die Temperaturunterschiede auf Konzerten ein großes Problem. Mit der Redpipe ist dies alles kein Thema und man kann ohne Sorgen spielen, da sie sehr zuverlässig ist.
Am meisten überzeugt mich die Flexibilität der Pipe, sei es in Sachen Tuning oder auch bezüglich der Sounds sowie der diversen Einstellungsmöglichkeiten. Kein langes Stimmen mehr vor jeder Show! Außerdem überzeugt die Verarbeitung und die manuelle Herstellung.
Ich besitze eine Redpipe Metal und eine Redpipe Caledonia. Und… vielleicht, lieber Rolf & Bigy, könnt ihr noch einen Uilleann Pipe Sound ins Programm nehmen…dann könnte man ja noch Nummer Drei erwerben!?

Du spielst jetzt seit rund vier Jahren eine redpipe metal. Inwieweit hat sich Deine Musik/ Dein Musizieren durch den Einsatz der redpipe verändert?

In Sachen Live Konzerte hat sich sehr vieles geändert. Wie oben erwähnt, das Stimmen, sowie das Verstimmen der Pipe ist kein Thema mehr. Die Zuverlässigkeit der Redpipe live ist sehr hoch. Auch müssen wir die Songs nicht mehr der Pipe anpassen sondern sind frei von Tonhöhen und Lagen.
Ein wichtiger Punkt ist auch meine Frau. Ihr gefällt es bestimmt besser, wenn ich mit einer Redpipe und einem Kopfhörer übe, als mit der GHB!

Münggu – Emmentaler Drachentöter

www.excelsis.ch (Swiss FolkMetal since 1996)
www.schtieregring.ch (die etwas andere Folk – Musik)
www.munisieche.jimdo.com (Bagpipes, Beats & Cajon)

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The Swiss pioneers of Paganmetal – an interview with Münggu Drachentöter (Excelsis)

We at redpipes have been following your musical activities for many years now and of course we are somehow proud of the success that our redpipe shared with you.

Thank you, I can say I am proud to call such a brilliant instrument mine!

Excelsis are on the scene since 1996 and as far as I know has produced six albums. It seems to be adequate to call the band a pioneer of Paganmetal – at least in Switzerland. Right?

It is true we published six regular albums and two acoustic albums. Next year we will celebrate our 20 th anniversary as a band because actually we exist since 1995 when we released our first demo-tape which was something quite normal at these days. We often got branded as Paganmetal pioneers and it makes us a little bit proud. When we first used bagpipes, didgeridoos or recorders on our debut album some metalheads were confused by that mixture of sounds. But many liked it a lot. Today there is big scene of that kind of metal music – not least due to the huge succes of Eluveitie. This development helped us a lot and finally in 2013 we even reached a position in the Swiss charts. Originally we always were determined to quit with music if this ever would happen because we suspected that something must be wrong about our music. But, well … the times are changing.

How did you get into music (and to playing the bagpipe) personally?

All this ‘mess’ refers to my cousin which gave me an Iron Maiden album in 1983
( I suppose that it was ‘Piece of Mind’) and I was lost. Until today I am a big fan of Iron Maiden. Then in 1989 I discovered the band Blind Guardian and for many years they were my reference in music. That may explain why the early Excelsis albums were power-metal oriented. I loved the concept of combining fantasy tales with melodic speed-metal (I’m still a Tolkien fan).

During a trip through Europe by train together with a friend of mine we landed in beautiful rough Scotland and stayed there for a while. I was interested in Scottish legends and of course in the bagpipe tradition. For some reason I didn’t purchase a bagpipe then.
I was lucky to meet a guy some years later when I worked for a company who played the bagpipe and it was then when the virus got me.

What were the most important influences when you started to play music?

Well, as I said – mainly Iron Maiden, Blind Guardian and Co. Later there were other bands like Skyclad with their album ‘The Wayward Sons of Mother Earth’. For me they are the real inventors of folk-metal and the mixture of traditionell and folkloristic elements with metal inspired me a lot. Also – since I saw the movie ‘Rain Man’ – I am a fan of Hans Zimmer and his film-music

Today you look at international success with your helvetic folk-metal and your band Excelsis. You share the stage with renowned acts like Eluveitie, Koorpiklani, Finntroll, Sepultura, In Extremo. How did the folk-metal scene change sinde the early days of Excelsis?

It changed a lot! Take only the fact that we reached a charts-position with our music – we couldn’t have imagined this some years before. It’s like a kind of renaissance is taking place right now. I think people are disillusioned by todays ‘intense’ lifes and try to escape a little from this world.

Medieval markets and events attract a growing number of people and we also feel this interest in the folk-metal scene. What has been a niche some years ago is now (getting) an important and rather big genre.

On all of your albums except the first one you refer to Swiss hero legends in your lyrics. How did this happen?

On the first album we worked with a lot of different tales from Scottish or Celtic tradition because all band members were into Tolkin or other fantasy stuff. During the work on our second album we decided to focus on a Swiss legend about „Kurt of Koppigen“ written by Jeremias Gotthelf. We thought it might be easier for us to identify with a story that had something to do with our own tradition. Thus we were able to visit some of the locations from the tale and get inspired by the mood of these places.

We got fascinated by these local tales and legends and decided to cling to this topic. When we made the first place at the Iron Saviour- Rock Hard contest with our sond ‘The Dragonslayer’ a magazine called us the ‘Emmentaler Dragonslayers’. We loved this and kept it as our slogan. The next album which will be released in 2015 will be dedicated to our neighbourhood the ‘Emmental’.

Excelsis isn’t your only musical project. Under the name ‘SchtiereGring’ you concentrate yourself on medieval music which fascinates you for a long time now. On the album ‘Liedli us der Gägend’ you are taking the listener on a trip through the surroundings in which you live. How important is ‘home’ for you?

It’s very important to me. I’ve been travelling quite a lot but I often think that people are so busy to travel around the world to see and experience as much as possible they forget about the local area they come from and all the exciting knowledge and stories it provides.

With the ‘SchtiereGring’-project I want to pass some of this richness on to the listener. It’s nice to get feedbacks via mail or other media from people who really discovered places like the Bachtelenbrunnen, which is a small fauntain-lake hidden in a wood. Sometimes they want to tell me their whole ‘adventure’ or maybe only say that the way made it worth.

How did you get to redpipes and what fascinates you with this instrument?

I own a Great Highland Bagpipe, a Kitchen Pipe and a Swiss bagpipe – all very good instruments. But I always had trouble with tuning or the limitation of keys that are typical for these instruments. Also the change of temperature which usually happens when you play big concerts made problems. With the redpipe this all belongs to the past as it is a very stable instrument.

Most convincing for me is the flexibilty of the redpipe when it comes to changing the key or the sound and all the possible adjustments you can make. No long tuning ceremonies before the show! I also like the the handmade quality. By the way, Rolf and Bigy, how’s about including the sound of the Uillean Pipe into the redpipe? That might be a reason for me to get me another one – number three.

You play the redpipe metal for about four years now. How did this change/ influence your music?

Concerning the live aspect many things have changed! As I said: Tuning and reliability is always perfect. And it’s great that we are no longer bound by the key of the pipe but free to change it as we please.

Not to forget: my wife. I’m sure she prefers me practicing the bagpipe using my redpipe with headphones than doing this with my GHB!

Münggu – Emmentaler Drachentöter

www.excelsis.ch (Swiss FolkMetal since 1996)
www.schtieregring.ch (die etwas andere Folk – Musik)
www.munisieche.jimdo.com (Bagpipes, Beats & Cajon)

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Matt Willis: das Beste zweier Welten

Matt Willis begann Dudelsack zu spielen im Rahmen traditioneller Pipe & Drum-Bands. Der seit seinem siebten Lebensjahr musikalisch aktive Willis war achtzehn Jahre alt, als er bei Wade Harper und Ken Liechti von den Silver Thistle Pipes & Drums die Sackpfeife erlernte. 2001 nahm er sogar an den World Pipe Championships teil. Außerdem spielte er von 2000 bis 2004 mit Silver Thistle.

Dann kontaktierte ihn die bekannte Folkrockband The Killdares und fragte an, ob er bei ihnen die Pipes, Whistles und Flöten spielen wolle. Willis griff spontan zu und probierte auch schon mal eine elektronische Bagpipe aus, weil er die Stimmungsprobleme des Dudelsacks im Livebetrieb einfach nervig fand. Allerdings wurden seine Erwartungen an Handlichkeit und Zuverlässigkeit nicht erfüllt. Dann standen die Killdares einmal mit der kanadischen Topband Gaelic Storm und ihrem Grade 1 Bagpiper Peter Purvis gemeinsam auf einer Bühne und Willis war sehr beeindruckt von dem kraftvollen Sound, den Peter Purvis seiner Great Highland Bagpipe entlockte. Es war Willis zunächst gar nicht klar, dass er hier einen elektronischen Dudelsack vor sich sah. Diese Erfahrung veranlasste ihn jedenfalls dazu, sich selbst eine redpipe zu kaufen.

Matt Willis mit seiner redpipe classic

Vor allem ging es ihm dabei wie gesagt um das stabile Tuning.
Die Killdares sind in Texas beheimatet und spielen oft während der heißen Sommer auf Freiluftevents, was für traditionelle Dudelsäcke eine extreme Herausforderung darstellt. Und auf ihren Tourneen kommen sie häufig von einer klimatischen Situation ind eine völlig andere. Die redpipe erwies
sich für diese Herausforderungen als optimal geeignet, da sie auch unter härtesten Bedingungen ihre Stimmung behält.

Matt Willis lernte darüber hinaus aber auch schätzen, dass die redpipe keine Lautstärke entwickelt wie akustische Pipes – außer der gewünschten auf dem Bühnenmonitor . So gibt es keine Rückkopplung und kann viel besser über die PA abgenommen werden. Außerdem erlaubt dies der Band, auch in kleineren Locations aufzutreten, ohne die anderen Instrumente mit dem Dudelsacksound zu erschlagen. Und noch weitere Vorzüge erschlossen sich dem Texaner nach und nach, als er vertrauter mit der redpipe wurde.

Für ihr letztes Studioalbum nahmen die Killdares einige Stücke mit der Uilleann Pipe auf. Live sorgte das für größere Probleme: „ Für mich war es immer ein Alptraum, die Uilleann Pipe live mit dem Mikrofon abzunehmen“, sagt Willis, „aber nun kann ich den Sound der Uilleann Pipe ziemlich gut reproduzieren, indem ich die redpipe auf „D“ stimme, sie dann über MIDI mit meinem Macbook verbinde und dort ein sehr gutes Sample von
Uilleann Pipe sounds ansteuern kann inklusive der zweiten Oktave und einiger gewollter Unsauberkeiten. Außerdem erspart mir die redpipe ‘classic’ das Blasen und dadurch kann ich background-vocals beisteuern, während ich sie spiele.“

Matt Willis mit seiner redpipe caledonia

Während es zunächst nur um die Stimmung ging, erwies sich schnell, dass die freie Wählbarkeit der Tonart mindestens ein ebenso großer Vorteil der redpipe ist. „Ich kann jetzt Sachen spielen, die mit einem akustischen Dudelsack einfach nicht möglich sind. Und das Umschalten zwischen verschiedenen Tonarten und Sounds ist mit den zehn Preset-Speicherplätzen gar kein Problem.“
Das neueste Killdares Album „Steal the sky“ beinhaltet beispielsweise einen Song in C-moll, unmöglich zu spielen mit normalem Dudelsack. „Aber die redpipe erlaubt mir Songs in allen möglichen Tonarten zu komponieren und das ist für den Sound der Killdares eine große Bereicherung.“

 

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Matt Willis – Best of both worlds

Matt Willis started bagpiping in the traditional world of Pipe & Drum bands. Having made music since the age of seven, he took up the bagpipe when he was 18 years old first learning with Wade Harper and Ken Liechti of the Silver Thistle Pipes & Drums. He played together with Silver Thistle from 2000 until 2004 and even attended the World Pipe Band Championsship in 2001.

Matt Willis with his redpipe classic

When he got contacted by the the Folkrock band The Killdares he did not hesitate to join them to explore another field of music. For ten years now Willis plays the pipes, whistles and flute with The Killdares and it was here that he found out about the big advantes of playing an electronic redpipe. Before he came across the electronic pipes of the German instrument maker and inventor Rolf Jost he tested electronic pipes which did not suit him in many regards. So he was quite excited when the Killdares shared the stage with the Canadian folkrock-band Gaelic Storm including Grade 1 piper Peter Purvis which uses a redpipe caledonia for several years now. Willis did not recognize at first that it was an electronic bagpipe and was stunned by the great sound that came from the stage.

So he ordered a redpipe for himself and his main reason was the stability of tuning that this instrument claimed. The Killdares are based in Dallas, many of summer shows are outdoors in the peak of summer, and it’s very difficult to keep a traditional set of pipes in tune in such extreme conditions. And when touring, the band often goes from one extreme to another. The redpipes are always in tune, regardless of weather.

Another great advantage is their lack of stage volume, allowing the pipes to be pushed harder out of the PA at larger shows, but also letting the band play smaller, more intimate venues without the pipes drowning out the other instruments in the band. But Matt discovered other great features of the redpipes when he became more acquainted with the instruments.

When the Killdares went into the studio to record their new album Willis recorded several tracks with Uilleann Pipes. But he found it difficult to play these tunes under live conditions: „I have always found them to be a nightmare to properly mic on stage“, says Willis„using the redpipes Classic with the Gaita-extended fingering, changing the key to D, and then having them hooked up to my Mac via MIDI and using a great uilleann pipe sample, I am able to replicate the sound of the uilleann pipes electronically, including much of the second octave and needed accidentals. The redpipes classic also frees me from blowing which lets me sing backing vocals and play the pipes at the same time.“ While the initial reason for purchasing the redpipes was the trueness of tuning, Willis found the ability to easily change keys/tones/fingerings easily (with the 10-preset knob) to be perhaps an equally important feature. „The redpipes have allowed me to play with keys and with accidentals not otherwise available on a traditional bagpipe. Having MIDI out also is great, and allows these pipes to trigger any MIDI tone you could want.”

The Killdares‘ newest album Steal The Sky features a song in the key of C-minor, which would not have not had worked on any other traditional highland chanter. „With the redpipes, I am free to write songs in any key I want, and that really expanding the sounds of range of The Killdares.“

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Peter Purvis: Wie die redpipe meine Arbeit mit der Band optimierte

Der kanadische Grade 1 Dudelsackvirtuose Peter Purvis, der vor allem durch seine Arbeit mit der Celtic-Rockband Gaelic Storm bekannt ist, gab uns kürzlich ein Interview, nachdem er seine zweite redpipe gekauft hat.

Peter war einer unserer ersten Kunden. Vor rund fünf Jahren erwarb er eine redpipe Caledonia, die das elektronische Pendant zur Great Highland Bagpipe ist. Er war der erste internationale Künstler, der die redpipe auf der Bühne einsetzte. Nach den Vorteilen befragt, die er als Musiker durch den Einsatz des elektronischen Dudelsacks hatte, nennt Purvis vor allem die Verlässlichkeit der redpipe unter unterschiedlichsten Bedingungen. Jeder Dudelsackspieler weiß, dass beispielsweise große Höhenunterschiede sich auf die Stimmbarkeit des Dudelsacks auswirken. Für einen Musiker, der sowohl in Locations auf Höhe des Meeresspiegels als auch in Bergregionen spielt, erwies sich diese Eigenschaft der redpipe als äußerst wertvoll.

„Seit ich die redpipe einsetze, hatte ich nie irgendwelche techischen Probleme“, sagt uns Peter,“ und der Sound ist über die gesamte Tonskala absolut ausgewogen.“

Als weiteren großen Vorteil sieht Purvis die Tatsache, dass die redpipe es ihm ermöglicht, in der für den Sänger oder die Mitmusiker optimalen Tonart zu spielen.
Bei Gaelic Storm, die in Kanada und den USA sehr bekannt sind, nutzte Peter schon immer die unterschiedlichen Sounds der redpipe. Jede redpipe verfügt über vier verschiedene Dudelsackklänge, die sorgfältig Ton-für-Ton von den akustischen Vorbildern gesampelt wurden. Erst kürzlich erwarb er das neue redpipe Model, dessen Design sich an der schottischen Smallpipe orientiert. Da er den Smallpipe Sound häufig benutzt, wollte Peter Purvis auch optisch ein Instrument, dass diesen Sound repräsentiert.

Ihr könnt das gesamte Interview mit Peter Purvis auf Vimeo anschauen:

und mit Gaelic Storm live:

https://www.youtube.com/watch?v=AELRJ4ul4mQ

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Peter Purvis: How the redpipes changed my work with the band

Canadian grade 1 piper Peter Purvis who is mainly known for his work with the Celtic rock band Gaelic Storm gave us an interview after having purchased his second redpipe.

Peter is one of our very early customers. Five years ago Purvis bought a redpipe Caledonia which is the electronic version of a Great Highland Bagpipe. He was the first international artist to play the Caledonia on stage. Being asked for the advantages that this instrument brought him for his professional work Peter states that mainly the reliability of the redpipe under every condition made a big difference. Every piper knows that it may be quite a problem if playing his bagpipes at different locations with i.e. various conditions. Playing at lovcations with high altitudes may have a grave impact on the tuning.

For a musiscian that is performing at sea-level as well as in mountain regions this turned out to be precious.
„Since I play redpipes on stage I never had any technical problems“, Peter says, „and the sound is always well balanced over the whole scale of tones.“

Another advantage for him playing together with other musicians in a band context is that with his redpipe Peter is able to play in the ideal key that fits perfectly to the voice of the singer or the key preferences of other musicians.

With Gaelic Storm his band that is widely known in Canada and the US Purvis uses different sounds that the redpipe provides. Every redpipe comes with four different babpipe sounds that are carefully sampled tone-by-tone from the acoustic models. Lately he bought the new redpipe that has the design of a Scottish Smallpipe. The reason for him was that he wanted a proper representation for the tunes that he plays with the Smallpipe sound.

You may watch the whole interview with Peter Purvis on vimeo:

and live with Gaelic Storm:

https://www.youtube.com/watch?v=AELRJ4ul4mQ

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